NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

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neuester Beitrag: 14.11.19 17:42
eröffnet am: 01.05.19 10:58 von: na_sowas Anzahl Beiträge: 8896
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3218 Postings, 632 Tage na_sowasNEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

Die Vision:
Generationen mit sauberer Energie für immer zu stärken, ist die Vision von Nel. Unsere Technologie ermöglicht Menschen und Unternehmen die tägliche Nutzung von Wasserstoff, dem am häufigsten vorkommenden Element des Universums.

Das Geschäft:
Nel ist ein globales, engagiertes Wasserstoffunternehmen, das optimale Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien liefert. Wir bedienen Industrie-, Energie- und Gasunternehmen mit führender Wasserstofftechnologie. Seit der Gründung im Jahr 1927 hat Nel eine stolze Geschichte in der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von Wasserstoffanlagen. Unsere Wasserstofflösungen decken die gesamte Wertschöpfungskette von der Wasserstofferzeugungstechnologie bis zur Herstellung von Wasserstofftankstellen ab und bieten allen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen die gleiche schnelle Kraftstoffversorgung und Reichweite wie herkömmliche Fahrzeuge.

Warum wir glauben, dass erneuerbarer Wasserstoff in Zukunft die Nummer 1 sein wird:

- Die Welt braucht einen neuen Energieträger, um Öl und Gas zu ersetzen
- Wasserstoff ist das Element mit der höchsten Energiedichte
- Durch Elektrolyse kann Wasserstoff aus Wasser und erneuerbarer Energie erzeugt werden
- Der Zugang zu erneuerbaren Energien ist praktisch unbegrenzt
- Die Stromnetze sind nicht in der Lage, den gesamten zukünftigen Energiebedarf alleine zu decken
- Die Nachfrage nach stabiler Energieversorgung weicht generell von der schwankenden Erzeugung erneuerbarer Energien ab
- Die Einführung erneuerbarer Energien in großem Maßstab ist von Energiespeicherlösungen abhängig.


Auf eine sachliche Diskussion rund um NEL,  Nikola und Wasserstoff, gepaart mit reichlich wertvollen Infos.  
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8870 Postings ausgeblendet.

14.11.19 09:00
9

1 Posting, 0 Tage imota1975Brennstoffzellen und NEL - Zukunft

Guten morgen zusammen,
bin seit dem Wert von 0,32? in Nel investiert und eigentlich nur der stille Mitleser.
Arbeite in einem Unternehmen welches Elektro-Motorenbleche stanzt (auch für die E-Autos).
Hatte gestern einen sehr interessanten Geschäftstermin mit dem Weltmarktführer (im PKW Bereich) für Turboverdichter welche für die Brennstoffzelle benötigt werden. Jede Brennstoffzelle benötigt verdichtete Luft um eine hohe Leistungsdichte zu erzielen. Wir produzieren die elektrischen Blechpakete für diese Turboverdichter und hatten einen Termin bezüglich zukünftiger Mengen usw. Dabei sind auch die Namen Ballard, Powercell und am Ende auch NEL gefallen. Aktuell werden von unserem Kunden 90% der Turboverdichter nach China verkauft und erst seit kurzem sind auch die Deutschen Hersteller tätig geworden, laut unserem Kunden mind. 5 Jahre zu spät, die Koreaner, Japaner und Chinesen sind da viel weiter. Die zu liefernden Mengen sollen jetzt aber jährlich überpropotional steigen. Unser Kunde erwartet jährliche Mengensteigerungen von 40-50%. Dies zeigt mir, dass wir in den nächsten Jahren gute Chancen haben mit Wasserstoff-Aktien Geld zu verdienen, ob jetzt jemand in Ballard oder NEL investiert ist jedem seine Entscheidung. Ich denke das jede Aktie (wenn die Unternehmensführung nicht viel falsch macht) gute Chancen hat. Von NEL hat unser Kunde über seine Kunden erfahren da natürlich auch die Infrastruktur für die Brennstoffzellen-Hersteller eine wichtige Rolle spielt. In den letzten 6 Monaten haben wir auch von anderen Herstellern von Turboverdichtern anfragen erhalten, es tut sich also etwas auf dem Markt. Wünsche allen investierten viel Erfolg, ich denke eine spannende Zeit liegt vor uns.  

14.11.19 09:13
1

45 Postings, 199 Tage wwutzRiesenpläne in Japan

Das ZDF Momo berichtet über Wasserstoffpläne in Japan:
https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/...serstoff-102.html  

14.11.19 09:27

2603 Postings, 2802 Tage 51Mio@imota1975

danke für dein Insiderwissen.
Mit deinen 32 Cent hast du natürlich einen vorzüglichen Kurs erwischt, gratuliere.  

14.11.19 09:37
1

2603 Postings, 2802 Tage 51MioAutoverkehr/Taxibetrieb

es geht doch!
Taxiflotte in London mit Toyota Mirai wird erweitert.

https://fuelcellsworks.com/news/...est-zero-emission-corporate-fleet/  

14.11.19 10:18

1216 Postings, 888 Tage franzelsepWie erwartet

https://www.ariva.de/forum/...us-norwegen-562634?page=347#jumppos8684

Tasse voll oder leer ...auf geht es zum Top Bollinger und dann zum ATH, heute mal wieder ein bisschen Chart ;-) grins  
Angehängte Grafik:
screenshot_2.jpg (verkleinert auf 26%) vergrößern
screenshot_2.jpg

14.11.19 10:46

9843 Postings, 4078 Tage kalleariShortseller weiter auf dem Rückzug

Die Aktie von Nel ASA ist am Mittwoch mal wieder ganz ordentlich gestiegen. Von 0,810 Euro zur Eröffnung auf 0,830 Euro ging es nach oben, ein Plus von
 

14.11.19 10:48

3218 Postings, 632 Tage na_sowasWasserstoff für Europas grüne Energiewende

Mit Wasserstoff betriebene Busse und Taxis sind bereits unterwegs. Jetzt ist die Technologie die beste verfügbare Option, um saubere Energie in großem Maßstab für Transport, Heizung und Industrie zu speichern

Von Bart Biebuyck, Geschäftsführer des gemeinsamen Unternehmens Brennstoffzellen und Wasserstoff.

Wasserstoff und Brennstoffzellen können in Europa zur alltäglichen Realität werden, um erneuerbare Energie in großem Umfang für alle Energiebedürfnisse zu speichern, vom Transport und der Beheizung von Gebäuden bis zur Produktion von Stahl, Ammoniak und Düngemitteln.

Wasserstoff kann bis zu 24 Prozent des europäischen Energiebedarfs decken, den CO2-Ausstoß um 650 Millionen Tonnen senken, 5,4 Millionen Arbeitsplätze schaffen und bis 2050 in Europa jährlich 820 Milliarden Euro erwirtschaften, so eine Studie des Gemeinsamen Unternehmens FCH.

Das Gemeinsame Unternehmen FCH ist führend in der Entwicklung der Spitzentechnologien zur Realisierung des Energiepotenzials von Wasserstoff.  Seit 2008 hat die öffentlich-private Partnerschaft über 246 Forschungs- und Demonstrationsprojekte für Wasserstoff finanziert.

Die Ergebnisse?  Über 50 mit Brennstoffzellen betriebene Busse befördern Menschen in Städten wie Köln emissionsfrei in die Luft.  Energie und Wasser sind die Endprodukte der Wasserstoffkraft.

Genau jetzt, genau hier

In Kürze werden mehr als 300 neue Busse mit Wasserstoffantrieb in 27 weiteren Städten, darunter Rotterdam und Toulouse, hinzukommen.  2019 wurden rund 80 Busse bestellt.  Die Infrastruktur, um ihre Brennstoffzellen mit Wasserstoff aufzuladen, wird gerade aufgebaut.

Pkws, leichte Nutzfahrzeuge, Lkws, Züge und Schiffe stehen an der Reihe, um von den Durchbrüchen zu profitieren, die mit Wasserstoff erzielt werden.  Die Kraftstoffeffizienz hat sich innerhalb von 15 Jahren verdreifacht, während sich die Tankzeit für eine vollständige Befüllung auf etwa drei Minuten halbiert hat.

Insgesamt sind seit 2011 rund 1.700 wasserstoffbetriebene Autos auf europäischen Straßen gelandet, und im Rahmen von Demonstrationsprojekten des Gemeinsamen Unternehmens FCH werden rund 2.000 leichte Nutzfahrzeuge getestet.  Viele werden beispielsweise von Polizeikräften in London und Taxifirmen in Paris eingesetzt.

Andere Projekte bereiten Versuche für neue Wasserstoff-Elektro-Hybridfahrzeuge vor, in denen von europäischen KMU produzierte Autos, darunter Autos der nächsten Generation und Mikrokabinen, demonstriert werden.

Diese modernen Fahrzeuge benötigen ein ebenso modernes Energienetz, um sie anzutreiben.  Heute gibt es in Europa rund 136 Wasserstofftankstellen, von denen die Hälfte vom Gemeinsamen Unternehmen FCH unterstützt wird.  In Deutschland ist die Anzahl der installierten Stationen am höchsten. Laut der europäischen Richtlinie zur alternativen Kraftstoffinfrastruktur werden in Europa bis 2025 rund 840 gebaut.

Hochmoderne Elektrolyseure

Bessere, billigere Elektrolyseure werden benötigt, um den Wasserstoff zu produzieren, der erforderlich ist, um Europa zu einem Kraftwerk für erneuerbare Energien zu machen.  Dank aktueller Forschung ist Europa zum Weltmarktführer für innovative Elektrolyseure geworden, die mithilfe von Elektrizität Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten.  Die Technologiekosten sind drastisch gesunken, und die Leistung ist von Kilowatt auf Megawatt gestiegen.

Seit 2011 hat sich die Kapazität von 100 kW auf 10.000 kW (10 MW) erhöht, mit sofortigen Plänen, 20.000 kW zu erreichen.  Im Juli 2019 wurde mit dem Bau eines 10-MW-Elektrolyseurs in Deutschland begonnen - dem weltweit größten mit Protonenaustauschmembrantechnologie -, der im Spitzenbetrieb bis zu 1.300 Tonnen Wasserstoff pro Jahr produzieren wird.

Die FCH-Energietechnologie bewegt sich schneller als die Vorschriften.  Die Industrie bringt die ersten Produkte auf den Markt, die durch eine angemessene Gesetzgebung unterstützt werden müssen.

Diese große Veränderung in nur wenigen Jahren in Europa zeigt das Potenzial von Wasserstoff als sauberem Kraftstoff.  Die Möglichkeiten werden durch die Entwicklung europäischer ?Wasserstofftäler? aufgezeigt, in denen die Infrastruktur vorhanden ist, um Wasserstoff effizient zu produzieren und zu nutzen.

Zum Beispiel hat Orkney in Großbritannien mit seinem vollständig integrierten Modell der Wasserstoffproduktion, -speicherung, -transport und -nutzung für Wärme, Strom und Transport viel erreicht.  Die Inseln produzieren mehr saubere Energie aus Gezeiten- und Windkraft, als vor Ort genutzt oder verkauft werden kann.  Jeglicher Überschuss wird in Form von Wasserstoff gespeichert, der Fahrzeuge antreibt, Fähren auflädt und Gebäude vor Ort heizt.

Dieses Modell wird in ländlichen und städtischen Gebieten in ganz Europa wiederholt.  In den nördlichen Niederlanden wurde gerade ein viel größeres Wasserstofftal in Betrieb genommen, das das kalifornische Silicon Valley als Vorbild für die Verbindung von Städten und Häfen in den Regionen Groningen, Drenthe und Friesland verwenden wird.

Erfolgreiche Partnerschaften

Die Marktübernahme durch große Unternehmen und Behörden hat das Vertrauen in Wasserstoff als Eckpfeiler der Energiewende in Europa gestärkt.  Die Leute fangen an, auf sich aufmerksam zu machen.  Die öffentlich-private Partnerschaft bietet die Ressourcen, um die hohen Risiken, Forschungs- und Entwicklungskosten zu bewältigen und mögliche Marktversagen zu überwinden.

Öffentliche Finanzen sind erforderlich, da die Industrie allein diese Herausforderungen nicht bewältigen kann.  Das Wissen wird von den Stakeholdern von FCH JU auf breiter Basis geteilt, damit neue Produkte und Dienstleistungen schneller und kostengünstiger auf den Markt kommen können.

Aber es muss noch mehr getan werden.  Die FCH-Energietechnik bewegt sich schneller als die Vorschriften.  Die Industrie bringt die ersten Produkte auf den Markt, die durch eine angemessene Gesetzgebung unterstützt werden müssen.

Die fortlaufenden Investitionen von FCH JU in innovative Projekte haben die technologische Entwicklung beschleunigt.

Beispielsweise spielt Wasserstoff eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Ziele der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation, den Sektor bis 2050 um 50 Prozent zu dekarbonisieren. Derzeit gibt es jedoch keine Regelung, um dies zu unterstützen.

Eine Prototyp-Verordnung kann funktionieren, aber es kann in der Regel viele Jahre dauern, bis Änderungen implementiert sind.  Dies ist nur ein Beispiel für die heutigen Hindernisse, die den Ausbau der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu einem grüneren Europa verhindern.

Europa weist eine starke Führungsrolle auf, die durch die Beschleunigung und Skalierung der Technologie bei gleichzeitiger Entwicklung der erforderlichen Lieferkette und Kostensenkung aufrechterhalten werden muss.

Durch fortlaufende Investitionen von FCH JU in innovative Projekte konnte die technologische Entwicklung so beschleunigt werden, dass reale FCH-Lösungen sich einer breiten Verbreitung nähern.

Über das FCH JU

Als einzigartige öffentlich-private Partnerschaft trägt das Gemeinsame Unternehmen FCH zur Entwicklung einer nachhaltigen und weltweit wettbewerbsfähigen FCH-Technologie in Europa bei.  Durch die Zusammenführung einer Vielzahl von Industrie- und Wissenschaftspartnern, die unterschiedliche Fähigkeiten und Funktionen vereinen, werden EU-Konzepte für nachhaltige Energie und Verkehr, Klimawandel und industrielle Wettbewerbsfähigkeit unterstützt.

https://www.politico.eu/sponsored-content/...ergy-transformation/amp/  

14.11.19 12:44

3812 Postings, 798 Tage Air99grünes Gas anzukurbeln

Fordert zunehmend EU-weite Zertifikate, um den Markt für ?grünes Gas? anzukurbelnhttps://twitter.com/dth_hydrogenics/status/1194910796142264322?s=20  

14.11.19 13:14

3812 Postings, 798 Tage Air99verdikjede for flytende hydrogen

https://twitter.com/kirstenoystese/status/1194938362404179969?s=20  

14.11.19 13:16

813 Postings, 650 Tage sailor53US- Roadmap Hydrogen

so auch heute auszugsweise verwendet in ?der Aktionär?.

https://static1.squarespace.com/static/...onomy_Executive+Summary.pdf  

14.11.19 13:55

13 Postings, 6 Tage nasowas_Dank NEL2026ersterCO2 freierStahl auf demMarkt

SSAB ist der erste Anbieter von fossilfreiem Stahl
Globales Stahlunternehmen SSAB plant, als erstes Unternehmen der Welt fossilfreien Stahl auf den Markt zu bringen. Der Plan für die Umstellung auf die fossilfreie Stahlerzeugung auf Eisenerzbasis wurde in Verbindung mit den SSAB-Seminaren zum schwedischen Stahlpreis in dieser Woche in Stockholm mehr als 400 Kunden und wichtigen Akteuren der Branche vorgestellt.

"SSAB wird bereits im Jahr 2026 die ersten fossilfreien Stahlprodukte auf dem Markt anbieten. Wir möchten Partnerschaften mit unseren Kunden eingehen, um gemeinsame Ziele zu erreichen, damit diese als erste weltweit fossilfreien Stahl in ihre eigenen Produkte aufnehmen können." Sagt Martin Lindqvist, Präsident und CEO von SSAB.

Kürzlich wurde angekündigt, dass die HYBRIT-Initiative, zu deren Eigentümern SSAB gehört, ihre Arbeit intensivieren und SSAB bereits im Jahr 2026 fossilfreien Stahl auf den Markt bringen kann.

Entsprechend den globalen Ambitionen von SSAB geht das Unternehmen davon aus, dass sein US-amerikanischer Betrieb, in dem auf Schrott basierende Elektrolichtbogenofentechnologie (EAF) zum Einsatz kommt, bis 2022 in seinem Betrieb in Iowa vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben werden wird. Ab 2026 wird es auch möglich sein, fossilfreie Stahlprodukte unter Verwendung von Eisenschwamm anzubieten, der im Rahmen der Initiative HYBRIT in Schweden entwickelt wurde.

Dass SSAB bereits in dieser Phase versucht, Kunden für die Pläne zur Umstellung auf eine völlig neue Stahlerzeugungstechnologie zu gewinnen, ist ein natürlicher Schritt in dem Bestreben des Unternehmens, die Umstellung auf fossilfreie Technologien zu beschleunigen.

?Es wird einige Zeit dauern, bis ein völlig neuer Markt für fossilfreie Produkte entsteht. Deshalb müssen wir jetzt anfangen. Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir erfolgreiche Geschäftsmodelle finden, um bereits im Jahr 2026 fossilfreie Produkte auf den Markt zu bringen ?, sagte Martin Lindqvist.

?Fossilfreier Stahl wird auch anderen Sektoren wie der Automobilindustrie, dem Schwertransport und dem Baugewerbe helfen, fossilfrei zu werden. Gemeinsam können wir den Endnutzern eine vollständig fossilfreie Wertschöpfungskette von der Mine bis zum Endprodukt anbieten. ?

2016 startete SSAB zusammen mit LKAB und Vattenfall die Initiative HYBRIT mit dem Ziel, Kohle und Koks, die als Reduktionsmittel bei der Stahlherstellung eingesetzt werden, durch fossilfreies Wasserstoffgas zu ersetzen. Das Interesse an fossilfreiem Stahl ist seitdem rasant gewachsen.

Im September wurde Martin Lindqvist, der das einzige Stahlunternehmen auf dem Gipfel vertritt, zum UN-Klimagipfel in New York eingeladen, um über etwas zu sprechen, das bisher als unmöglich galt: das Potenzial für Nullemissionen in der Stahlindustrie.

?Wir wollen zeigen, dass ein Wandel in der Stahlindustrie nicht nur möglich, sondern wirklich notwendig ist. Ich denke, wenn wir den Weg weisen, werden andere folgen ?, sagte Martin Lindqvist.

Auf die Stahlindustrie entfallen rund 7% der weltweiten Kohlendioxidemissionen. In Schweden entfallen 10% auf die Stahlerzeugung und 7% auf Finnland. Die Technologie zur Verwendung von Wasserstoffgas anstelle von Kokskohle zur Reduktion von Eisenerz ist bekannt, wurde jedoch im industriellen Maßstab noch nie erfolgreich getestet. HYBRIT baut derzeit eine Pilotanlage für Eisenschwamm (DRI) am SSAB-Standort in Luleå. Die Anlage wird im Sommer 2020 in Betrieb gehen.

?Die technologische Entwicklung ist bereits in vollem Gange. Durch die Herausforderung einer Technologie, die seit fast tausend Jahren im Wesentlichen unverändert bleibt, werden wir im Prinzip alle fossilen Kohlendioxidemissionen eliminieren. Bisher war CO 2 ein unvermeidbares Nebenprodukt bei der Herstellung von Stahl aus Eisenerz. Mit der HYBRIT-Technologie wird nur Wasser emittiert ?, sagt Martin Pei, CTO bei SSAB und Vorstandsvorsitzender bei HYBRIT Development.

SSAB, LKAB und Vattenfall, die Eigentümer der HYBRIT-Initiative, haben Investitionen in Höhe von rund 1,7 Mrd. SEK beschlossen, und die schwedische Energieagentur hat staatliche Unterstützung in Höhe von 599 Mio. SEK gewährt.

Darüber hinaus hat SSAB beschlossen, die beiden Hochöfen in Oxelösund bereits im Jahr 2025 durch einen Elektrolichtbogenofen zu ersetzen. Dadurch werden die meisten Kohlendioxidemissionen bei SSAB Oxelösund vermieden. Die Umstellung auf einen Elektrolichtbogenofen ist ein notwendiger Schritt, um den Eisenschwamm aus der HYBRIT-Demonstrationsanlage nutzen zu können, der gleichzeitig in Betrieb gehen wird.

?Wir beabsichtigen, die gesamte Produktionskette schrittweise auf fertigen Stahl über das Produktionssystem von SSAB in Schweden, Finnland und den USA umzustellen. Spätestens 2045 soll das gesamte Unternehmen fossilfrei sein ?, sagte Martin Pei.

https://www.ssab.com/company/newsroom/...&utm_content=release_dpt  

14.11.19 14:14

26 Postings, 153 Tage chhb23SSAB release

Schade dass hier Nel nicht explizit genannt wird.  

14.11.19 14:16
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3973 Postings, 3625 Tage clownAussichten

https://www.elektroauto-news.net/2019/...fied-mobility-2019-mannheim/
Diese wird auch durch Nationale Ziele unterstrichen, welche Zahid im Rahmen seiner Präsentation für das Jahr 2030 abgebildet hat. Hierbei war die Rede von
Japan ? 800.000 Fahrzeuge
Kalifornien ? 1.000.000 Fahrzeuge
China ? 1.000.000 Fahrzeuge
Korea 1.800.000 Fahrzeuge  

14.11.19 14:36

2003 Postings, 3058 Tage yvonnegoNEL

Wäre gut wenn mal endlich was von Nel kommen würde  

14.11.19 14:38

1216 Postings, 888 Tage franzelsepna_sowas

wieviele Nicks hast du denn?  

14.11.19 15:07

13 Postings, 6 Tage nasowas_@franzel

Mittlerweile 3
;-)

mal wieder wegen Provokation, Hetze und Urheberrecht gesperrt :-)

Einer gönnt euch die DN.no Seite nicht.

Egal....hab ja genug Nicks....und der Erkennungswert ist ja gegeben.

Gruß an Vestland

 

14.11.19 15:19

1216 Postings, 888 Tage franzelsep@na_sowas

meinst du diese Seite hier ;-) https://www.dn.no/  

14.11.19 15:23

1216 Postings, 888 Tage franzelsepder borntofly

ist auch so ruhig, seltsam!  

14.11.19 15:24

13 Postings, 6 Tage nasowas_Ich glaub das ist die Seite ;-)

14.11.19 15:41

3812 Postings, 798 Tage Air9924 Millionen

in 10 min krass  

14.11.19 15:51

148 Postings, 1134 Tage Andibausb? Was meinst du mit 24 Millionen

14.11.19 16:53

251 Postings, 444 Tage Nordlicht18889

Da muss man sich nicht wundern die Tage.  

14.11.19 17:12
2

251 Postings, 444 Tage Nordlicht1Wieder neue Stelle bei Nel. Text interessant.

Sie möchten in einem dynamischen und technisch inspirierenden Umfeld arbeiten und beschäftigen sich leidenschaftlich mit komplexen mechanischen Aufgaben, bei denen Sie zur Entwicklung von Wasserstofftankstellen auf der internationalen Strecke beitragen? Dann ist dies vielleicht der richtige Job für Sie!
Über die Firma
Das Unternehmen beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter in der dänischen Abteilung und erwartet für die kommenden Jahre ein starkes Wachstum. Die Organisation ist dynamisch, der Ton ist informell und Flexibilität ist ein Schlüsselwort. Bei der Entwicklung von Wasserstofftankstellen für die Betankung von Wasserstoffautos ist das Unternehmen führend - und muss nun in Serie produziert werden. Der Markt für Wasserstofftankstellen wird in den kommenden Jahren stark wachsen, da künftig große Wasserstoffautos von einer Reihe der weltweit größten Automobilhersteller auf den Markt gebracht werden. Dies führt zu geschäftlichen Aktivitäten in der gesamten Organisation, so dass jetzt ein zusätzlicher Maschinenbauingenieur für das Hardware-Team in der T & D-Abteilung gesucht wird.
https://nelhydrogen.com/assets/uploads/2019/11/Nel_maskiningeniør-nov19.pdf
https://nelhydrogen.com/assets/uploads/2019/11/...ningeniør-nov19.pdf
 

14.11.19 17:23

3812 Postings, 798 Tage Air99@Nordlicht interessant

"bei denen Sie zur Entwicklung von Wasserstofftankstellen auf der internationalen Strecke beitragen? "  

14.11.19 17:42

251 Postings, 444 Tage Nordlicht1Würde unter anderem auch dazu passen.

FuelCellsWorks auf Twitter: "#Korea: #Ansan's First #hydrogen Production Facility will be Connected Directly to Hydrogen #Refueling Station - https://t.co/RnR3qLpLBj? https://t.co/SJzlmMdM4C"
https://twitter.com/fuelcellsworks/status/1195013697774731264
 

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